Geschichte Jugendgruppe

Die Unterwalliser Gruppe Jugend+Natur wurde 1982 von einigen jungen Naturliebhabern auf die Beine gestellt. Die Oberwalliser Gruppe hingegen wurde erst 1990 gegründet. Beide Gruppen sind für Jugendliche von 8 bis 16 Jahren offen. Sie organisieren zirka zehn Ausflüge pro Jahr. Diese Anlässe sind für Samstag oder über das Wochenende angesagt. Meist finden die Veranstaltungen im Wallis statt, obwohl man gelegentlich auch über die Kantonsgrenzen hinausschaut. Das Hauptgewicht wird auf Naturbeobachtungen gelegt. Trotzdem kommt der spielerische Aspekt nicht zu kurz.
Jeder Ausflug steht unter einem bestimmten Thema: Entdeckung der Naturwerte Derborence, Louvie, Leukerfeld... Aufwertungsmassnahmen… Heckenpflanzungen… Aufstellen von Nistkästen... Studium einer bestimmten Tierart (Vögel, Heuschrecken, Krebse)... Begutachtung verschiedener Mineralien… usw. Jedes Jahr findet ein wöchiges Lager statt. Die Betreuung der Jugendlichen erfolgt durch junge, eigens dafür ausgebildete Leiter und Leiterinnen. Es handelt sich oft um StudentInnen, die gegenwärtig einem naturwissenschaftlichen Studium nachgehen oder um PädagogInnen. Verlangen Sie das Programm beim kantonalen Sekretariat!

 

Hier einige Meilensteine der Gruppe Jugend & Natur

1989 Anni Rotzer gründet eine Oberwalliser Gruppe mit dem Namen Jugend & Natur (J&N). Das erste Zeltlager findet noch mit Wasser durchlässigen Migros-Zelten in Jeizinen statt. Ausserdem wird ein Programm mit Anlässen zusammengestellt.

1991 Der Anlass "Fledermaus-Ausstellung" ist ein grosser Erfolg.

1992 führt Verena Chastonay einen mehrtägigen Kurs zum Thema "Ischi Pflanzä" durch, deren Erlös in die Gruppenkasse von J & N fliesst. Anni Rotzer erhält für ihr Engagement den Förderpreis des Kantons Wallis.

1993 leiten Ralph Imstepf und Marc Eichenberger zusammen eine Exkursion in die Pouta Fontana. In diesem Jahr finden zwei Lager statt: Das Zeltlager und ein Kletterlager.

1994 schliessen sich Peter, Heidi und Susi der Gruppe Jugend & Natur an. Das "Tschuggujahr" erweist sich als voller Erfolg; die Durchquerung der Massaschlucht und eine Höhlenbesichtigung gehören zu den Hauptattraktionen.

1995. Das Wasserjahr ist ein nasses Jahr, da alle 60 Personen beim Anlass "am wilden Rotten im Pfynwald" nass werden. Zum ersten Mal findet das Lager in der "Ausserschweiz" in Reutigen statt, mit der wahrscheinlich besten Köchin (Ernestine Martig) und unter freiem Himmel.

1996 Das Lager zum Thema "Luft" findet am schönen Lac de Taney statt.

1997 Mit dem Thema "Nacht" ziehen sich die Anlässe bis spät in die Nacht hinaus.

1998 findet das Lager in Romainmôtier zum Thema „das Böimjahr" statt. Erstmals gibt es für die jungen Hilfsleiter einige Anlässe, welche nur für Hilfsleiter gedacht sind, darunter ein Wochenende im Fanel bei Ins.

1999 Die Anlässe des "Bodujahrs" werden erstmals von den Hilfsleitern zusammengestellt und dürfen sich zeigen lassen. Bei manchen Anlässen muss die Teilnehmerzahl limitiert werden.

2000 ist Feuer angesagt

Am 29./30. Januar findet das Schneeweekend in Jeizinen statt. Die Kinder können sich sportlich betätigen. Ob Ski- oder Snowboardfahren, alles was Spass macht, ist angesagt. Nicht zu vergessen die Fackelabfahrt im Dunkeln.

Am 11. März bringen wir den Kindern den Mythos "Feuer" näher

Im zweitägigen Pfynwald-Wochenende erzählen Ralph und Stefan am 13./14. Mai näheres über die Entstehung des Pfynwaldes.

Als nächstes folgt das grösste Ereignis: das Zeltlager 2000 im Binntal. Von Blumen und Insekten bestimmen über blinzeln, strahlen, singen am Lagerfeuer, Kohlengraffiti malen, Schwitzhütte bauen bis zum Kerzengiessen wird von der Gruppe J & N alles getan. Zu essen gibt es nie zu wenig, weder von Tomatenspaghetti noch vom berühmten "Chocola"-Fondue. Die Workshops kommen ebenfalls gut an. Auch der Sinnespfad ist nicht ohne Interesse. Viel gibt es zu riechen und raten. David und Fredy zeigen sogar, wie man "Fiir spuckt".

Nicht nur in Sydney gibt es Olympische Spiele. Auch im Binntal finden welche statt… Die Totengräber sind schlussendlich die überlegenen Sieger nach sieben spannenden Spielen. Was nie fehlt, sind die Wanderungen durch das Binntal. Zu bestaunen und lernen gibt es hier nicht zu wenig! Abgeschlossen haben wir dieses schöne Zeltlager 2000 am bunten Abend mit dem vier Meter hohen Feuer.

2001 Gätsch-nass geht’s im 01 zu und her. Das Lager im Berneroberland (Spiggengrund im Kiental) wird neben dem „Spuren im Gätsch“ - Anlass lehrreichen und amüsanten in Erinnerung bleiben. Ob in der Villa Cassel oder im Ökotopia, das Jahr ist ein Erfolg. 

2002 Wälsch wurde nur im Lager in Iserables gesprochen ansonsten wurde meist nur „där z’Färnrohr“ gestaunt. Im Flätzgerjahr gings hoch hinaus (bis aufs Wiwanni).

2003 Das Jahr 2003 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr. Unter dem Jahresthema Wald führten wir 10 tolle Anlässe durch. Beim Bauer Stalder in Visp wurden Greifvogelstangen aufgestellt. Ob Morgens früh (beim Hirsche beobachten im Aletschwald) oder Abends spät (Ökotopia im Waadtland) war es sehr interessant.

2004 Hoch in die Berge zog es uns im Bärgjahr... - besonders alle über 13 Jährigen, welche in die Nasenlöcher „gebohrt“ sind - . So fand man sich beinahe schon wie im „Spuren im Gätsch“ als Lehmmonumente zusammengepappt wurden. Das man im Graubünden nicht nur Schiifahren und Golfen kann, wissen wir mittlerweilen auch.